smava

Kuriose Geschäftsideen – Teil 2

Geld durch Extrakt-Lesen

Vielbeschäftigte Geschäftsleute können oftmals die Fülle der verschiedenen Fach- Informationen aus Büchern, Zeitschriften und Journalen gar nicht mehr verarbeiten. Diesen Umstand hat sich die Amerikanerin Pat Rafee zu Nutze gemacht. Sie liest die gewünschten Bücher und fasst die wichtigsten Punkte zu jeweils fünfseitigen Kurzversionen zusammen. Diese Informationen werden auf besonderen Wunsch auch auf Kassetten gesprochen und können von den Auftraggebern unterwegs im Auto abgehört werden. Nachdem sie mit einem Kundenstamm von 50 Auftraggebern begann, kann sie jetzt bereits auf eine umfangreiche Kunden- und Interessenten-Kartei blicken.

Die singende Telegramm-Agentur

Eine uralte Sitte hat die “Western Union”-Agentur wieder aufgenommen. Dieses in den USA etablierte Unternehmen übermittelt landesweit persönliche Nachrichten und Mitteilungen in gesungener Form. Das Repertoire der Firma reicht von gesungenen Geburtstagsgrüssen bis zur Aufforderung, das Rauchen einzustellen.

Torte im Gesicht für 30 Dollar

Etwas delikater ist das Versprechen einer anderen Agentur, die – natürlich – auch in den USA ihren Sitz hat. Sie verspricht nicht mehr und nicht weniger als “Wir erledigen Ihre Auseinandersetzungen”. Diesem Unternehmen kann man alle unangenehmen Telefonate, geplatzten Verabredungen, unbezahlten Rechnungen usw. überantworten. Ausserdem übernimmt die Agentur es auch, ungeliebten Personen unter Wahrung der Anonymität des Auftraggebers telefonisch ordentlich den Marsch zu blasen. Wer seinem Freund oder Widersacher eine Sahnetorte an den Kopf zu werfen wünscht, kann diese Dienstleistung bei “Pie in the face” (”Torte ins Gesicht”) für 30 Dollar in Auftrag geben. Entschieden hübscher ist dagegen der Service einer anderen Firma, die auf Bestellung Geburtstagstorten frei Haus liefert, denen nach dem Absetzen ein hübsches Mädchen entsteigt und einen striptease aufs Parkett legt. Zu Weihnachten präsentiert eine Agentur schliesslich einen Weihnachtsmann “für Erwachsene”, der sämtliche Hüllen bis auf den unverzichtbaren Bart fallen lässt. Allerdings. . . was im Land der unbegrenzten Möglichkeiten als glänzende Geschäftsidee die Kassen klingeln lässt, ist bei uns noch lange nicht erlaubt.

Herr Jachtschitz schustert mit Leidenschaft und Liebe

Unter dieser Überschrift brachte das WiWo (Wiener Wochenblatt) vor einiger Zeit einen Artikel über den Spezialitätenschuhmacher Gustav Jachtschitz, Erdbergstr. 12 im Wiener 3. Bezirk. Meister J. fertigt für sogenannte “Gunstgewerblerinnen”, “Transvestiten” und ähnliche Typen Spezialbekleidungen aller Art an (Lederwäsche, Superhackenschuhe, überlange Stiefel usw.). Er ist nach eigener Aussage der einzige Schuster in Wien, der Schuhe für die gewerbliche Liebe anfertigt. Die Hacken seiner Schuhe gehen bis zu einer Höhe von 22 cm. Dementsprechend sind aber auch seine Preise.

Grabsteine für Haustiere

Eine nicht alltägliche Verdienstidee hatte vor einiger Zeit ein Ehepaar aus Miami. Es fertigt Grabsteine für Hunde, Katzen und andere Haustiere. Bereits nach 2 Monaten hatten die Hersteller an die 300 Steine verkauft. Diese Grabsteine sind natürlich nicht so gross wie die üblichen für Menschen. Sie werden in einfachen rechteckigen Formen mit Kieszement ausgegossen und nach dem Härten etwas geglättet. Die Inschriften werden mit vorgefertigten Metallbuchstaben in das noch weiche Material gedrückt, und bevor der Stein völlig ausgehärtet ist, werden die Metallbuchstaben wieder entfernt. Die so hergestellten Grabsteine werden zum Preis von 30 bis 50 Euro angeboten und finden reissenden Absatz, da die Anfertigung solcher Tier-Grabmale bei Steinmetzen erheblich teurer wäre. Einen Schritt weiter gehen zwei Brüder, die Oed- und Brachland billig aufkaufen, in kleine Parzellen einteilen und als Friedhof für Haustiere zum zehnfachen Preis wieder absetzen. Neben dem Grab bieten die beiden Geschäftsleute spezielle Sargkassetten, Grabsymbole und wetterbeständigen Grabschmuck an.

Lukrative Parkplatzidee

Für die nicht gerade geringe Summe von l5′000 Euro mietet ein Münchner Geschäftsmann während der Zeit des Oktoberfestes ein ehemaliges Fabrikgelände, auf dem ca. 3′200 Autos parken können. Sodann kassiert er für jedes abgestellte Auto 5 Euro. Das bedeutet, dass er an einem einzigen Tag seine ganze bezahlte Miete wieder hereinbekommt. Was an den restlichen Festtagen verdient wird, kann er als Gewinn einstreichen. Macht man sich die Mühe, einmal nachzurechnen, kommt man auf rund 200′000 Euro Einnahmen für etwa 14 Tage Arbeit. Einen solchen Verdienst würde sich manch ein Unternehmer pro Jahr wünschen.

Papier-Oelgemälde

Auf originelle Art verdient sich eine Hausfrau einige Hundertmarkscheine im Monat nebenbei hinzu. Sie sammelt Foto-Drucke berühmter Gemälde auf Postern, aus Zeitschriften usw. und klebt die Reproduktionen sorgfältig auf einen Malgrund (Presspappe, Sperrholz, Teller, Schalen usw.). Dann malt sie die Konturen mit Oelfarben ganz genau nach. Zwar muss man – zumal bei der Farbgebung – auch dann noch gut aufpassen, aber mit etwas Übung geht es sehr bald recht gut. Die Reproduktions-Malerin lässt die Werke ausreichend trocknen, anschliessend rahmen und verkauft die Sachen danach an private Interessenten oder über Geschäfte.

Lachen mit Gewinn

Dass man mit dem Lachen anderer Leute gute Gewinne erzielen kann, beweisen die Erfolge der verschiedenen Komiker, Blödelstars und Possenreisser von Bühne, Film und Fernsehen. Dass man aber für das eigene Lachen ca. 500 Euro pro Minute bekommen soll, erscheint uns doch eher als ein Märchen. Und doch ist die Sache wahr. In den USA erhält eine gewisse Ann Shella von Komikern und Talkmastern als “Anreisserin” diesen Betrag, wenn sie in kritischen Momenten, wo ein neuer Witz erzählt wird, laut zu lachen beginnt und das Publikum “ansteckt”. Da Ann von der amerikanischen Schauspieler- Gewerkschaft als besondere Stimmungsmacherin angesehen wird, hat man sie dort sogar als Mitglied aufgenommen.

Backen und Formen mit Sex

Ein recht einträgliches Geschäft betreibt Karen Dwyer aus New York. Sie formt aus Zuckerguss, Marzipan und Teig erotische Backwerke. Die nach Busen, Genitalien, Lippen usw. gestalteten Kunstwerke gehen trotz ihres hohen Preises von ca. 50 Euro pro Stück weg wie warme Semmeln. Der Umsatz beträgt pro Tag rund 150 Stück. An Fest- und Feiertagen werden bis zu 1′000 solcher Kreationen verkauft. Eine nicht alltägliche Modellieridee brachte einer englischen Kunststudentin klingende Münze ein. Sie formte Geschirr nach ihrem Körper. Für eine Schüssel dienten ihr die Formen des Popos. Den Kurven des Busens wurden Zucker- und Salzschalen nachgebildet. Und die Teller sind originalgetreu dem Nabel ihres Bauches nachgebildet. Das Ganze war aus Gips, den sie solange mit ihrem Körper bearbeitete, bis die Formen hart waren. Obwohl die Sache zunächst nur als Ziergeschirr gedacht war, fanden sich sehr schnell Firmen, die das Design in ihr Programm übernahmen und der Modelliererin lohnende Lizenzen zahlten.

Zwiebelkönig

Vor Jahren kam ein holländischer Emigrant namens Bruno van Bavel nach Amerika, um sein Glück zu machen. Zuerst fand er Arbeit in einem New Yorker Betrieb, doch bald gab er diesen Job auf und siedelte in eine ländliche Gegend über, von der er gehört hatte, dass dort des sandigen Bodens wegen so gut wie keine vernünftige Landwirtschaft möglich war. Aus diesem Grunde konnte er ziemlich preiswert ein grösseres Stück dieses Sandlandes erwerben und begann damit, in dem ansonsten so unwirtlichen Gelände Zwiebeln zu pflanzen. Das nun war die Idee! Die Gewächse gediehen prächtig, und einige der nur etwa 100 Einwohner des kleinen Dorfes machten es ihm nach. Nach einigen Jahren waren die Erträge so hoch, dass die Zwiebelzüchter allein an Frachtkosten für ihre Erzeugnisse 50′000 Dollar im Jahr bezahlten. So riesig hatte sich der Absatz entwickelt. Bruno van Bavel, den man nur noch den “Zwiebelkönig” nennt, konnte schon kurze Zeit nach seinem Start in der Zwiebelbranche sein Bankkonto auf 140′000 Dollar aufstocken.

Eine ähnliche Idee hatte ein anderer Geschäftsmann, der für einen Mini-Preis eine Farm und etliche Hektar Wüsten- und Oedland kaufte. Seine Vorgänger hatten wegen des kargen Bodens und der vielen giftigen Schlangen, die auf dem Gelände waren, alle sehr bald wieder aufgegeben. Er hingegen erkannte die Situation, gründete eine Schlangenfarm und erzielte sehr gute Umsätze mit dem Gift der Tiere.

Do-it-yourself-Restaurant

Dass auch in östlichen Ländern durchaus gute Geschäftsideen aufkommen können, beweist ein Gaststättenbesitzer in Sofia, Bulgarien. In seinem Spezialitäten-Restaurant “Park-Hotel- Moskwa” dürfen die Gäste selbst den Kochlöffel schwingen und sich ihr Lieblings-Menü auf einem am Tisch montierten Infrarot-Grill zubereiten. Inzwischen ist das Do-it-yourself- Restaurant zum Geheimtip für Freunde lukullischer Gaumenfreuden geworden. Die Sache ist so erfolgreich, dass bereits weitere Lokale dieser Art geplant sind.

Puppen-Ideen

Dass man mit Puppen eine Menge Geld verdienen kann, haben nicht nur Firmen wie Käthe Kruse, Schildkröt oder Steiff bewiesen. In den USA gibt es seit kurzem eine weiche Schmusepuppe mit Woll-Locken, lustigem Gesicht und Ringelstrümpfen. Die Puppe riecht nach Himbeeren, Erdbeeren oder ist mit Kirschduft parfümiert. Der Preis liegt bei etwa 10 Euro. In England machen Hersteller von Lady Diana-Puppen Riesenumsätze, wobei sogar schon dem Nachwuchs eine extra Mini-Puppe gewidmet wurde. Der letzte Schrei in Sachen Puppen kommt natürlich wieder einmal aus Amerika. Dort gibt es jetzt “Natalie”, die Puppe, die ein Baby bekommt. Drückt man ihr auf den Bauch, kommt ein Baby mit abnehmbarer Nabelschnur zwischen den Beinen heraus. Für “fortgeschrittene” Puppenmütter gibt es sogar eine Puppe, die per Kaiserschnitt Babies bekommt. Über Geschmack lässt sich bei der Sache freilich streiten. Immerhin ist aber bekannt, dass es eine nicht geringe Zahl von Frauen und Mädchen gibt, die durchaus in der Lage sind, besondere Puppen zu basteln und an ein breites Publikum zu verkaufen. Es kommt nur auf die Idee an.

Individual-Hampelmänner

Sperrholzhampelmänner mit den Gesichtszügen einer beliebigen Person bastelt der in Hamburg wohnende Graphiker, Peter Japp. Seine etwa 40 cm grossen, bunt bemalten Figuren werden nach Passfotos hergestellt und kosten 25 Euro pro Stück. Angefangen hat der Spass mit einigen Figuren, die den führenden Bonner Politikern nachgebildet waren und den Wahlkampf etwas humorvoller machen sollten. Seitdem hat die Idee auch eine professionelle Seite bekommen, und andere Firmen interessierten sich für die Herstellung. Hier die Adresse von Herrn Japp: Peter Japp, Sülldorfer Landstr. 235e, 22589 Hamburg.

Kammerjäger auf amerikanisch

In meiner Kindheit hörte man hier und da von erfolgreichen Kammerjägern, die zur Ankurbelung des Geschäftes entweder selbst oder durch Mittelsleute nette kleine “Tierchen” aussetzten, um sie dann später für die geplagten Hausbesitzer gegen gutes Honorar zu beseitigen. An diese Geschäftspraktik erinnert eine Nachricht aus den Staaten. Dort verdient ein Mann aus Demster, Arkansas, sein Geld damit, dass er Küchenschaben und anderes Hausungeziefer verkauft. Sein Kundenstamm setzt sich überwiegend aus Mietern zusammen, die entweder die gekündigten Wohnungen in den alten Zustand zurückversetzen möchten oder aber durch entsprechende “krabbelnde Beweise” eine Mieterhöhung zu unterbinden versuchen. Kaufinteresse besteht eben für die seltsamsten und unglaublichsten Dinge.

Doppelgänger-Job

Je berühmter eine Persönlichkeit ist, desto begehrter sind ihr ähnlich sehende Doppelgänger. Eine englische Mrs., die auf allen erdenklichen Veranstaltungen ihrer Ähnlichkeit mit der Queen wegen als die englische Königin auftritt und von Werbefirmen dickes Geld kassiert, ist ebenso beliebt wie die vor einiger Zeit für eine Schokoladenfirma eingesetzten Doppelgänger. Immer wieder begegnet man im Leben Personen, die ohne weiteres mit einem Staatsoberhaupt, einem Sänger oder einem Show-Star verwechselt oder doch zumindest mit ihm verglichen werden können. Künstler- und Werbe-Agenturen suchen solche Personen für die verschiedensten Anlässe. Grund genug, bei entsprechender Voraussetzung sich diesen Umstand zu Nutze zu machen.

Chauffeur-Service

Als “Chauffeur für schwache Stunden” bietet sich ein geschäftstüchtiger und einfallsreicher Kraftfahrer mittels Annonce in Zürich an. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine zweideutige sondern um eine recht nützliche Offerte. Auf Befragen teilt der Spezial- Chauffeur mit: “Sie und Ihr Auto werden von uns heimgefahren in Situationen, wo Sie besser nicht mehr am Steuer sitzen sollten (nach Alkoholgenuss, Schockeinwirkung durch Unfall, Verletzung usw.)”. Der Taxifahrer kommt mit einem Kollegen. Der eine fährt den Kundenwagen, der andere mit dem Taxi hinterher. Dieser nimmt am Ziel den ersten auf und bringt ihn zum Standplatz zurück. Die recht erfolgreiche Einrichtung nennt sich “Tandem-Taxi” und findet immer mehr Interessenten.

Gebrauchtwaren-Auktion

Dieses Geschäft entstand aus der Privat-Initiative eines arbeitslosen Kraftfahrers. Er fährt mit seinem Fahrzeug durch die Lande und verteilt in den Briefkästen der Gegend Handzettel, auf denen er Auktionen für Gebrauchtwaren aller Art ankündigt. Wer etwas preiswert anzubieten hat – ob alte Näh-, Schreib- oder Waschmaschine, Garderobe oder Fotoausrüstung -, kommt zur Auktion, bei der an einem bestimmten Tag in der Woche der Gebrauchtwaren- Auktionator die Waren auf einem bestimmten Platz am Ort zur Versteigerung anbietet. Jeder Einwohner, der Artikel zum Verkauf hat, erhält 75 Prozent des erzielten Erlöses, die restlichen 25 Prozent bekommt der Auktionator. Aus jeder Auktion kommen 400 bis 500 Euro Umsatz zusammen. Bei drei bis vier Auktionen in der Woche – natürlich jeweils an einem anderen Ort durchgeführt – sind Monatsumsätze von 5′000 bis 8′000 Euro zu erzielen. Die vorgedruckten Handzettel sollten soweit vorbereitet sein, dass man vor der Verteilung jeweils nur noch den Ort und das Datum der nächsten angekündigten Gebrauchtwaren- Auktion einzutragen braucht. Selbstverständlich muss auch vor einer solchen Versteigerung die Genehmigung der jeweiligen Gemeindeverwaltung eingeholt werden.

Gangster-Sprachführer

In Neu-England gibt es einen Mann, der sein Geld dadurch verdient, dass er die grösste Sammlung von Worten aus der Gangster- und Gaunersprache zusammengetragen hat. Der eifrige Sammler stellte im Laufe der Zeit eine Liste mit über 2000 Unterwelt-Slangwörtern mit ihren einzelnen Bedeutungen zusammen. Dabei konnte er eine Anzahl dieser “unter der Hand” weitergegebenen Worte in einem nahegelegenen Gefängnis sammeln. Durch die Aufgeschlossenheit des Personals gelang es ihm, manche sonst unverständliche Bezeichnung auch in eine moderne Sprache zu übersetzen. Einige Ausdrücke fand er in mühevoller Kleinarbeit beim Durchforsten alter Zeitungen, Zeitschriften und Detektiv-Magazine. Heute bietet er seine Liste für einen Dollar pro Stück in einer Autoren-Zeitschrift an. Abnehmer sind Autoren von Kriminal- und Detektivromanen, Zeitungsverleger und andere schriftstellerisch an dem Thema interessierte Personen.

Karikaturen-Job

“Karikaturen-Gag-Man” nennt man einen lustigen Grübler namens Bob, der innerhalb von 8 Jahren ca. 1′000 Karikaturideen unter die Leute gebracht hat. Kunden für seine Geistesblitze sind berühmte und auch weniger bekannte Zeichner und Karikaturisten im ganzen Land. Seine Ideen, die ihm zwischen einen und fünfzig Dollar pro Stück einbringen, erscheinen in vielen populären Magazinen und Hunderten von Zeitungen. Als Grundstock für seine Tätigkeit besorgte sich Bob zuerst einmal die Adressen von 25 bekannten Zeichnern. Diese Leute schrieb er an und erbot sich, falls sie nach Ideen für Witze, Karikaturen und Gags suchten, ihnen diese gegen Honorar zu liefern. Fast alle dieser Leute machten einmal die Probe aufs Exempel und bestellten seine ldeen. Ausser einem, der seine Gags tatsächlich selbst schrieb, wurden alle Erstbesteller zu ständigen Kunden. Einer von ihnen bestellte auf Anhieb 12 verschiedene Ideen für Karikaturen, andere wieder kamen nur in periodischen Abständen auf seine Dienste zurück. Heute ist er soweit, dass er 25 bis 33 1/3 Prozent vom Honorar der Künstler für seine Ideen erhält. Manche Ideen kommen ihm “über Nacht”, andere wieder bedürfen der längeren Ausarbeitung. Einmal im Geschäft, wurde er aber immer mehr bekannt und verdient nun sein Geld durch seine geistige Arbeit.

Grusel-Ideen

Mit der Gänsehaut von Friedhofsbesuchern macht ein Hersteller von Grabsteinen in den USA gute Umsätze. Er schuf Modelle, die sich beim Nähern von Personen durch photoelektrische Zellen automatisch öffnen und einen Film aus dem Leben des Verstorbenen abspielen. Die makabre Show soll durch die Tonbandstimme des Toten, der seine Besucher auch noch willkommen heisst, – nach Angabe des Herstellers – besonders “lebendig” wirken. Für Leute, die den “schwarzen Humor” lieben, bietet Jim Lunsford aus St. Louis die Möglichkeit, sich für 50 Dollar einen Sarg zu leihen. Er selbst wollte einmal einen Totenschrein für einen Jux leihweise erwerben. Als er nirgends einen bekommen konnte, kaufte er einen leicht beschädigten Sarg für seine Zwecke und bot ihn nach Gebrauch zum stunden- oder tageweisen Verleih an. Auf eine kleine diesbezügliche Angebotsanzeige erhielt er so viele Zuschriften, dass er nun die Sache gewerbsmässig betreibt.

Kaum weniger makaber, doch dessen ungeachtet äusserst lukrativ ist eine Broschüre, die ein Dale Zamzow in den USA auf den Eurot brachte. Sie erklärt ausführlich, wie Hobbybastler sich ihren Sarg für nur rund 100 Euro selbst basteln können. Für den gehobenen Geschmack hat er aber auch Tips bereit, ebenso verrät er, wie man den Grusel-Behälter bis zum Gebrauch nutzbringend verwendet.

Ebenfalls aus den USA kommt dann schliesslich noch das Angebot des Maklers Richard Kaufmann, der weitsichtigen Bürgern seines Landes “inflationssichere Vorrats-Grabstätten” anbietet. Da die Bodenpreise immer höher klettern, solle man der Inflation ein Schnippchen schlagen und jetzt schon das Grab für morgen kaufen, dann brauche man sich um die steigenden Preise nicht mehr zu kümmern. Dieser Gräber-Vorverkauf soll grosses Interesse finden.

Hundeschuhmacherin

Seit den letzten strengen Wintern, die den Menschen in den USA – und nicht nur dort – das Fürchten lehrten, hat eine einfallsreiche Hausfrau ein gut florierendes Geschäft mit der Herstellung von Schuhen für Hunde aufgezogen. Ihr eigener Lumpi hatte sich an den scharfen Eiskanten auf der Strasse oftmals die Pfoten wundgescheuert und brachte das mitfühlende Frauchen auf die Idee, ihm ein paar schützende Spezialschuhe anzufertigen. Andere Tierfreunde fanden diese Idee gar nicht so spleenig, wie man auf den ersten Blick meinen sollte, sondern baten sie, auch ihnen, den Nachbarn, Freunden und anderen Hundebesitzern, solche “Pfotenschützer” anzufertigen. Das Interesse weitete sich über die Grenzen der näheren Umgebung aus, und heute ist die erfinderische Dame wohl die erste Hundeschuhmacherin der Welt. Allem abwertenden Grinsen zum Trotz verdient die Lady an ihren Schuhen recht gut und musste inzwischen bereits Hilfskräfte einstellen. Wer weiss, dass in den USA viermal so viel Haustierfutter verkauft wird wie Babynahrung, wird sich über die Erfolge mit den Hundeschuhen nicht wundern und sich vielleicht auch einmal auf unserem hiesigen Eurot umsehen.

Gesammelte Klo-Sprüche

Eine bisher einmalige Buchidee verwirklichte eine Dänin, die seit einiger Zeit Sprüche auf Damen-Toiletten sammelte. Die verschiedenen teils witzigen, teils nachdenklichen Sprüche wurden von ihr übersichtlich zusammengestellt und als Buch herausgebracht. Da Psychologen sich über solche Äusserungen auf dem “stillen Örtchen” schon lange ihre Gedanken machen, dürfte das Buch nicht ohne Interesse bleiben.

Traktor-Vermietung

Für die Zeit, in der es auf dem Feld nichts zu tun gibt, hat ein gar nicht dummer Landwirt eine Idee in die Tat umgesetzt. Er bietet seinen Traktor und sich selbst für besondere Dienste an. Gegen einen ordentlichen Stundenlohn hilft er beim Roden von Bäumen, pflügt grössere Gärten um und hilft Privatbesitzern grösserer Grundstücke im Winter beim Schneeräumen. Ein einmal angefertigtes Räumschild macht im Nu Parkanlagen, Gartenwege und längere Bürgersteigfronten frei von Schnee und Eis. Zwischendurch lässt sich die Zugmaschine für Umzüge, Karnevalswagen und sogar als Zugpferd bei Kinderausflügen verwenden. Die Zusatzeinkünfte sind recht ansehnlich. An Kunden kommt er durch eine entsprechende Kleinanzeige.

Traumjob Vogelscheuche

Jimmy Aldridge, Verwalter der englischen “Grove Farm”, suchte vor einigen Jahren per Annonce für sechs Wochen Arbeitslose, die Stare und andere Knabbertiere von seinen Kirschbäumen fernhalten sollten. Über 50 Leute bewarben sich für diesen Traum-Job, Vogelscheuche zu sein. Sie hatten nichts anderes zu tun, als in frischer Luft spazierenzugehen und mit Büchsen zu klappern. Das liess sich der Verwalter 340 Euro pro Woche kosten. Inzwischen ist dieser Gedanke aufgegriffen worden, so dass sich Obstgärnter und Bauern über eine Vogelscheuchen-Agentur geeignete Personen vermitteln lassen können. Der Vogelscheuchendienst läuft allerdings parallel mit einer Vermittlung von Arbeitskräften, die auch bei der Obsternte anzupacken bereit sind.

Geld im Schlaf

Noch leichter – nämlich im Schlaf – können einige geeignete Personen ihr Geld verdienen. In einem Fall stellte ein Stuttgarter Möbelverkäufer Hilfskräfte ein, die gegen einen ordentlichen Monatslohn nichts anderes zu tun hatten, als sich in einem im Schaufenster aufgestellten Bett zu räkeln. Der Blickfang war in dem Moment perfekt, als die ersten Passanten den Schläfer im Schaufensterbett erblickten. Eine Studentin hatte die interessante Aufgabe, sich im Auftrag einer Hotelkette in den einzelnen Hotels einzumieten und dort den Service – einschliesslich der Schlafgelegenheiten – zu testen. Da diese Tests auch noch gut bezahlt wurden, konnte man hier wirklich von einem “Traum-Job” sprechen. Etwas schwieriger war der Schlafverdienst einer schwedischen Studentengruppe, die von der Aussenwelt abgeschnitten – in einem Höhlensystem in den Bergen – das menschliche Zeitgefühl testen musste. Sie bekamen genügend Speise und Trank, durften schlafen so oft sie wollten und mussten lediglich Aufzeichnungen über ihre Empfindungen und die nach ihrer Meinung vergangene Zeit machen. Nach Ablauf des Tests stellte sich heraus, dass sich die jungen Leute bei der Angabe der Zeit um mehrere Tage verschätzt hatten. Da sie weder Uhren noch Radiogeräte usw. besassen, hatten sie sich allesamt durch eine falsche Vorstellung täuschen lassen. Immerhin wurden die Versuche aber gut bezahlt, so dass die Testpersonen ihr Geld tatsächlich mit Schlafen und Dösen verdient hatten.

Mode für kleine Leute

Heide Klein, eine nur 1,42 Meter “grosse” Dame wurde, wenn sie sich in einer Boutique mal ein neues Kleid kaufen wollte, stets in die Kinderabteilung geschickt. Die Hausfrau machte aus dieser Not eine Tugend und entwickelte sich zur Modeschöpferin. Sie funktionierte ihre Küche in ein Atelier um und begann, sich dort ihre Modell-Kleider selbst zu entwerfen und zu nähen. Inzwischen hat sie sich unter anderen klein geratenen Damen einen exquisiten Kundenstamm aufgebaut. Und selbst Pariser Modeschöpfer interessieren sich für ihre Kreationen. Die Produktion ernährt ihre Frau und noch einige Hilfskräfte dazu.

Luft in Dosen

Nachdem vor Jahren der Erfinder Walter Thiele, der am Tegernsee ein hübsches Häuschen besitzt, unter anderem “Berliner Luft in Dosen” herstellte und mit Erfolg verkaufen ließ, witterten besonders in Regensommern die geschäftstüchtigen “Illusions- Produzenten” ebenfalls ihr “Luftgeschäft”. So wurde im Regensommer 1981 erstmals auch “Sonnenschein in Dosen” angeboten und als Scherz- oder Souvenirartikel bestens verkauft. Aus dem amerikanischen Harrisburg kommt eine eher makaber-besinnliche Geschäftsidee: “The Original Radiation”, mit anderen Worten: “radioaktiv verseuchte Luft in Dosen”. Nach dem Reaktorunglück vor einigen Jahren ist dieses “Souvenir” genauso begehrt wie der deutsche Sonnenschein in Dosen. Mit etwas Geschick, einigen entsprechenden Aufklebern und der erforderlichen Gebrauchsmusterschutzanmeldung lassen sich da noch mancherlei “Luftideen” verwirklichen und in klingende Münze umsetzen.

Blechbüchsen-Verdienst

Dass man selbst mit alten Blechbüchsen Geld machen kann, erfuhr ein Sammler, der jahrelang verschiedene Coca-Cola-, Fanta-, Öl-, Bier- und Werkzeugdosen sammelte. Da er in Geldverlegenheit war, bot er seine umfangreiche Sammlung zum Verkauf an und konnte einen nicht geringen Betrag dafür erzielen. Das brachte ihn auf den Gedanken, die Sache professionell aufzuziehen. Er kaufte gezielt alte Büchsen an, reinigte sie und stellte sie in einem Katalog zusammen. Von diesem Büchsen- An- und Verkauf kann der ehemalige Sammler jetzt gut leben. Es gibt Käufer, die einige tausend verschiedene Büchsen aus aller Welt besitzen.

Baby-Andenken

Andenken an die Kindheit fertigt eine findige ehemalige Zahnarzthelferin. Sie drückt die kleinen, vorher eingefetteten Babyhändchen in eine angerührte Kunstkautschuk-Masse und macht daraus eine richtige Gipsform. In diese Form hinein wird dann ein besonderer Gips gegossen, wie ihn die Zahnärzte für Abdrücke benutzen (erhältlich im Dental-Grosshandel). Neuerdings kann man auch flüssiges Kunstholz verwenden. Die Abdrücke werden nach dem Erstarren und Hartwerden gesäubert, geglättet und als Wandschmuck verkauft. In den USA haben sich einige Leute darauf spezialisiert, solche Andenken-Abdrücke auch von den Pfoten von Hunden und Katzen herzustellen.

Hundehütte per Bausatz

Mit dieser Idee, die zunächst nur für den persönlichen Bedarf gedacht war, schuf sich ein junger Amerikaner ein einträgliches Versandgeschäft. Die von ihm massstabgetreu vorgefertigten Bretter, eine Bodenschutzeinlage, Dichtmasse für das Dach und ein Vorhang für kalte Tage werden zusammen mit einer genauen Bauanleitung per Post angeboten und bestens an Hundebesitzer verkauft. Inzwischen ist die Bausatzidee auch auf andere Kleinmöbel und Spielzeuge (Puppenwagen, Schaukelpferde usw.) ausgedehnt worden und bringt dem ehemaligen Hobbyschreiner gute Umsätze.

Acker-Verleih

Ein Landwirt, der kaum Zeit für seine viele Arbeit hatte, teilte einen Acker in verschiedene Parzellen auf und verpachtete diese einzelnen Stücke an Schrebergärtner in der nahen Stadt. Da sie nicht nur das Land pachteten, sondern auch Sämereien und landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Butter, Eier, Honig usw. bei ihm kaufen, wurde aus der Sache ein recht einträgliches Geschäft. Nunmehr hat der clevere Bauer auch sein übriges Land bis auf einen kleinen Rest auf diese Weise abgegeben, braucht sich um keine Genossenschaft mehr zu kümmern und verdient mehr als je zuvor.

Enzyklopädie des Nichtwissens

Ein New Yorker Verlag brachte vor einiger Zeit ein Lexikon heraus, das nicht wie sonst üblich durch laufende Ergänzungsbände ausgebaut werden muss, sondern vielmehr immer dünner zu werden verspricht. Es handelt sich um eine Enzyklopädie des Nichtwissens, ein Kompendium aller noch ungelösten Fragen der Wissenschaft – zum Beispiel, worauf die Schwerkraft beruht, wie die Pflanzen ihre Blüten treiben oder wodurch der Mensch dem Alkohol oder Drogen verfällt. Nach Lösung eines Problems wird die Frage als beantwortet abgehakt.

Schrankengeschäfte

Der Vater des Volksschauspielers Willy Millowitsch verdiente sich noch sein Geld dadurch, dass er an einer der Kölner Rheinbrücken jeweils den Zeitpunkt abwartete, wo die Brücke wegen eines herannahenden hohen Dampfers hochgezogen werden musste. Da es nunmehr eine etwa 20-minütige Pause gab, stellte er sich den wartenden Fahrzeuglenkern vor und spielte ein kleines Puppenspiel mit seiner Wanderbühne. Rechtzeitig vor dem Niedergehen der Brücke war das Stück beendet, man ging mit einem Hut oder Teller von Fahrzeug zu Fahrzeug und kassierte so mehrmals am Tage seine Gage. Diese Einkünfte bildeten dann später die Grundlage für jenes Theater, das heute sogar durch das Fernsehen bekanntgeworden ist. Irgendwo in den Alpen – der Ort sei hier nicht verraten – müssen von Zeit zu Zeit einige Autofahrer vor einer geschlossenen Bahnschranke warten. Sobald sich eine kleine Schlange angesammelt hat, kommen aus dem Bahnwärterhäuschen einige Kinder mit Körben voller Blumensträusschen, die an die Autofahrer feilgeboten werden. Sobald alle Sträusschen verkauft sind, wird die Schranke geöffnet, und die herzigen Kleinen winken den Kraftfahrern zum Abschied zu. Manchen Autofahrern fällt dabei gar nicht auf, dass überhaupt kein Zug gekommen ist.

Melonen-Schnitzer

Besonders weich ist das Schnitzmaterial, das sich ein Hobbykünstler für seinen Job ausgesucht hat: Er fertigt Festdekorationen aus Melonen. Die Früchte werden entweder nach eigenen Entwürfen oder nach den Wünschen seiner Kunden in Figuren, Tiere oder Phantasiegebilde verwandelt und bringen gutes Geld. Abnehmer sind in erster Linie Ausstatter von Parties, sowie Geschäftsinhaber, die diese Kunstwerke zur Dekoration ihrer Schaufenster verwenden. Ein anderes Werkmaterial verwendet ein bereits bei Robert Lemkes Sendung “Was bin ich?” aufgetretener Käseschnitzer. Auch er fertigt in erster Linie Dekorationsfiguren aus Käse für Bankette, kalte Büfetts und Parties an.

Kürbis-Verdienste

Gutes Geld mit ansonsten nicht gerade sehr wertvollen Kürbissen verdient ein Ehepaar mit einem grossen Garten. Es züchtet Kürbisse in jeder nur möglichen Menge, schneidet in die grossen Exemplare Löcher und macht Vogelhäuschen daraus. Diese werden dann entweder naturbelassen oder angemalt mit Aufhänger oder Holzständer an feste Abnehmer (meistens Tierhandlungen) verkauft. Eine andere Dame verwendet die Früchte zur Herstellung von “Naturvasen”, Figuren und Dekorationen.

Möbel-Schnittmuster

Auf die nicht alltägliche Idee, Schnittmuster für Möbel zu entwerfen, kam ein findiger Hobbyschreiner in den USA. Mit einem Sessel fing er an. Heute werden seine gedruckten Schnittmusterbogen und Bauanleitungen für Möbel aller Art an Interessenten in aller Welt verschickt. Die Bogen werden genau wie Hausfrauen-Schnittmusterbogen zum Schneidern auf das Material gelegt, dann wird durchgezeichnet, und danach gesägt, geglättet, geklebt und gebaut.

Gold-Kaugummis

Um seine wertvollen Kreationen an den Käufer zu bringen, hat sich der Chicagoer Juwelier Stefanos eine besondere Masche ausgedacht: Er bietet goldene Kaugummi-Streifen an. Sie sind in Original-Wrigley-Kaugummipapier eingewickelt. Der so zusammengestellte Fünferpack kostet die Kleinigkeit von 5000 Euro. Zahlungskräftige Käufer fanden die Idee recht attraktiv und belohnten sie mit guten Umsätzen. Ein englischer Juwelier füllt Goldstaub in kleine Glasampullen, die sich die Damen mittels einer beigefügten Kette um den Hals hängen können.

Werbe-Kühe

Eine ungewöhnliche, aber zugkräftige Werbeidee hatte eine englische Agentur. Sie mietete und vermietete Kühe als Werbefläche für Firmen. Die Besitzer der Kühe erhalten einen langfristigen Werbe-Vertrag, wenn sie ihre Kühe möglichst in der Nähe belebter Strassen und Stätten grasen lassen. Diese Kühe werden dann wiederum an Kunden vermietet, die entsprechende Produkte offerieren wollen (Milch, Schokolade, Suppen usw.). Die mit wetterunempfindlichen Postern versehenen Kühe sind stets von einer Traube Schaulustiger umgeben. In Deutschland hat besonders die Firma Milka-Schokolade durch ihre lila Kühe auf sich aufmerksam gemacht.

Duft-Reinigung nach dem Essen

Besondere Aufmerksamkeit hat in einigen skandinavischen Restaurants die Sitte erregt, sich nach dem Essen direkt am Tisch die Hände waschen zu können. Gegen einen kleinen Aufpreis erhält der Gast Schälchen mit duftenden Essenzen gereicht, die zum Säubern und Desodorieren der Finger bestimmt sind.

Jedes 11. Essen umsonst

Verschiedene Bodenseegaststätten haben ihren Umsatz durch einen kleinen Trick erhöht. Sie geben über das Fremdenverkehrsamt einen sogenannten Schlemmerpass heraus. Wer zehnmal bei verschiedenen Gaststätten, die an der Aktion teilnehmen, gespeist hat, bekommt das 11. Essen umsonst. Damit nicht etwa nur ein und derselbe Wirt das 11. Essen gratis zu liefern hat, besteht ein Fond, aus dem die Zeche beglichen wird. Trotz dieser Leistung (oder gerade deswegen?) machen die so zusammengeschlossenen Wirte Bombengeschäfte.


Das könnte dich vielleicht auch noch interesieren:

Kategorie: Allgemein, Aktualisiert am 4. Juni 2009 von Unicl | Anmelden