Google AdSense
Das Pay per Click Programm von Google (Google AdSense) ist der Vorreiter und die Mutter aller heute bekannten und etablierten Pay per Click Lösungen für Webmaster die mit Klicks auf Werbeeinschaltungen Geld verdienen möchten. Google hat hier wieder einmal brav ganze Pionierarbeit geleistet und einen Trend gesetzt.
Die Anmeldung bei Googles AdSense ist kostenlos, eine ausreichende Qualität der eigenen Website vorausgesetzt, wird man dann für den Dienst freigeschaltet und kann mit dem Geld verdienen beginnen. Die Anzeigen sind dabei auffallend gut zum Inhalt der eigenen Website passend und garantieren so sehr hohe Klickraten. Auch die Einnahmen pro Klick sind je nach Thema der eigenen Homepage überdurchschnittlich hoch.

Beispiel eines AdSense Textanzeigenblocks (336×280)
Zunächst sollte man über eine vorhandene Website mit gutem und informativen Inhalt verfügen. Wer mit Google AdSense oder anderen Pay per Click Programmen Geld verdienen möchte, der sollte auch unbedingt auf ein besonderes Layout achten. Die richtige Platzierung von Werbung bringt nämlich sehr viel, denn je nach dem ob die Werbung dem Besucher der Homepage ins Auge fällt oder nicht, heißt das naturgemäß dann auch mehr oder eben weniger Klicks auf die Anzeigen. Die Anzeigen können in vielen verschiedenen Variationen erstellt und auf der eigenen Homepage eingebaut werden, dabei sind sowohl Text als auch Bild anzeigen in den gängigsten Formaten verfügbar. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit AdSense auf Suchergebnisseiten der eigenen Homepage einzusetzen um damit ebenfalls Geld verdienen zu können.
Dann braucht die Seite natürlich auch noch viele Besucher, denn wer sollte denn sonst auf die Google-Ads klicken? Beim Thema Homepage-Promotion ist aber äußerste Vorsicht geboten, denn Google ist in diesem Punkt sehr sehr empfindlich. So sind etwa Besuchertausch-Programme oder Anbieter aus der so genannten Paid4-Szene. Verwendet man einen oder gar mehrere dieser Anbieter kann es sehr schnell passieren, das der AdSense-Account sehr schnell für immer gesperrt und die bereits erziehlten Einnahmen für immer futsch sind !
So heißt es etwa auf Wikipedia der freien Enzyklopedie:
” Insbesondere im Jahr 2006 haben sich AdSense-Teilnehmer darüber beschwert, dass ihnen fälschlicherweise Missbrauch vorgeworfen und deswegen die Partnerschaft gekündigt wurde. Das kann vorkommen, wenn eine Spam-Seite automatisiert den Inhalt der echten Seite inklusive Adsense-Code klaut und dort automatisiert Klicks generiert werden. Dafür hat Google jetzt einen Punkt Zugelassene Websites eingeführt, auf dem man seine Seiten explizit eintragen kann. Kritisiert wird auch die mangelnde Transparenz bei der Begründung der Kündigung. Google behält sich vor, Details zu einzelnen Fällen nicht weiterzugeben. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Verweigerung der Auszahlung von Einnahmen, die der Teilnehmer am AdSense-Programm bis zur Kündigung erwirtschaftet hat. Des Weiteren können einmal durch Google gekündigte AdSense-Teilnehmer auf Lebenszeit keine weitere Partnerschaft anmelden. “
Adsense Anzeigen mit ihrer hohen Zielgenauigkeit sind aber dennoch eine attraktive Einnahmequelle, die sehr komfortabel zu benutzen ist und viele schwören geradezu darauf. Laut einem Artikel der New York Times zahlt Google circa 78,5 % der Werbeeinnahmen an die Seitenbetreiber aus. Wenn die Klickkosten unter den stärksten Keywords im Schnitt bei rund 1 US$ für den Werbetreibenden liegen, sollte der Anteil des AdSense-Publishers pro Klick also bei etwa 78 USCent liegen. Die tatsächliche Klickvergütung liegt aber im Durchschnitt weit darunter. Speziell in der letzten Zeit war sehr oft von sinkenden Einnahmen für Webmaster zu hören und Alternativen zu Googles Adsense schlagen sich allmählich immer weiter nach vorne durch, einige haben in bestimmten Bereichen sogar schon fast aufgeholt! Wer AdSense auf seinen Seiten einsetzen möchte der sollte sich vor seiner Bewerbung jedenfalls die Richtlinien ganz genau durchlesen und diese auch strickt befolgen, dann Spricht nichts gegen den Einsatz dieses Programms. Eine Empfehlung zur Nutzung gebe ich aus persönlichen Gründen allerdings nicht ab!
